Im Winter rinnt die Nase, im Sommer der Schweiß. Welche der beiden Körperflüssigkeiten hygienischer zu beseitigen ist, weiß ich nicht, mir ist aber die sommerliche Version bei weitem lieber. Vor Hitze kann man sich schützen, man kann sie mit einem im Schatten genossenen kühlen Bier sogar ganz schön finden. Blöd ist es nur, wenn man sich in der sommerlichen Hitze durch eine falsch eingestellte Klimaanlage erkältet. Das bedeutet dann nämlich Achselschweiß und Nasenschleim.
Die einzigen Dinge im Sommer, die mir spontan als störend einfallen, sind eigentlich nur die klebrigen Haltegriffe in den Öffis und - für Männer - die Tatsache, dass man immer doppelt soviel Kleinkram herumschleppen muss, wie in die wenigen Taschen passen. Ganz interessant ist es dann, wenn man im Lokal Platz nimmt und Zimmer-Küche-Kabinett vor sich auf dem Tisch ausbreitet. Irritierte Blicke des Servierpersonals sind nicht selten, wenn der Tisch schon voll ist, bevor noch irgendetwas serviert wurde.
Schweißränder und genervte Kellnerinnen hin oder her - der Sommer ist da, das Wochenende steht vor der Tür, (schon wieder ein Freitags-post) und am Sonntag gewinnt Frankreich. Mir reicht das vorerst mal zum zufrieden sein.
Übrigens, kann sich noch jemand erinnern, was im Krapfenwaldlbad früher auf den Innenseiten der Kästchen stand?
Fritz Imhoff meint:
"Wer badet, pritschelt, plantscht der fühlt, wie sehr ein Bad von Außen kühlt.
Das innerliche Bad braucht mehr: da muss ein Glaserl Stadtbräu her!"
Hier sind die Anführungszeichen übrigens völlig korrekt verwendet ;)
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